Lieblingsfilm – Ilka Bernhardt

Name: Ilka Bernhardt

Alter: 30

Funktion: Projektmanagerin (Kino-Crew)

Lieblingsfilm: Grand Budapest Hotel

Begründung: Das Setdesign ist einfach der Wahnsinn. Ein Film ganz nach Wes Anderson und somit auch ganz nach meinem Geschmack – humorvoll, charmant und faszinierend.

 

Lieblingsfilm – Jennifer Thal

Name: Jennifer Thal

Alter: 29

Funktion: Projekt-, Veranstaltungsmanagement

Lieblingsfilm: „Moonrise Kingdom

Begründung: Passend zum heutigen Geburtstag von Wes Anderson ernenne ich ihn zu meinem Lieblingsregisseur. Happy Birthday an dieser Stelle. Ich mag die kreative Erzählweise und den Stil seiner Filme. Der Film Moonrise Kingdom überzeugt sofort. Pfadfinder Sam Shakusky ist perfekt auf alle Lebenslagen vorbereitet. Ich wäre sofort mit ihm gegangen – hätte er mich angeschrieben. 😉

 

Puppen, Knete oder CGI?

Die Aardman Studios in Bristol produzieren weiterhin Stop-Motion-Filme aus Knete. Foto: Shutterstock

Die „Shrek“-Fime, die „Cars“-Reihe, diverse „Toy Stories“, „Findet Nemo“, die „Ice Age“-Serie, mehrere Teile „Ich – Einfach unverbesserlich“ samt seinem Ableger „Minions“: Wir haben uns daran gewöhnt, dass Kinostreifen aus dem Rechner den Ton angeben, wenn es um Trickfilme geht.

Zwar sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, doch in der Umsetzung muss es eben manchmal die „Computer Generated Imagery“ (CGI) sein, die die imaginierten Welten eines Autors zum Leben erweckt. Egal, wie viele Programmierer und Bildgestalter wie lange an den Entwürfen sitzen und sie digital bearbeiten. Oder hätte es Sinn gemacht (und sich gerechnet), die Bilder für ein komplexes Szenario wie die Stadt in „Zoomania“ von Hand zu erstellen und zu animieren? Wohl eher nicht.

Geht schon in Ordnung. Wir leben im digitalen Zeitalter. Und die Technik zur Kreation fantastischer Welten ist so ausdifferenziert, dass Designer aus der Spielebranche den Weltenschöpfern der Filmindustrie Bälle zuspielen  und beide profitieren. Wenn die Trickserei am Rechner Meisterwerke wie Disneys Mexiko-Hommage „Coco“ oder das Metropolis für Tiere „Zoomania“ abwirft, haben wir nichts zu meckern.

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Berlinale vom Sofa

Goldener Bär für „Touch Me Not“, einen Debütfilm aus Rumänien, der zwischen  Doku und inszeniertem Spiel von der Sexualität behinderter Menschen erzählt. Ein Film, den die Kritiker „unbequem“, „herausfordernd“ oder „furchtlos“ nannten, der jedoch viele Besucher vorzeitig aus dem Kino trieb, wie man hört. Typisch Berlinale – ein Sieger, den manche nicht aushalten.

Gestern, am 25. Februar, gingen die 68. Berliner Filmfestspiele zu Ende, die im knackig kalten Winter antreten, den Cineasten das Herz zu wärmen. An die 340.000 Karten wurden verkauft, die Hardcore-Filmfreaks flogen hoch vor Freude. Örtliche und Angereiste „jetten“ jeden Spree-Winter von Kino zu Kino, von Film zu Film. Wer nicht Minimum vier Filme pro Tag auf dem Kerbholz hat, darf gar nicht mitreden!

Und wir Daheimgebliebenen schauen von außen auf Deutschlands einziges Filmfestival der A-Kategorie:  Neidisch? Wehmütig? Traurig, nicht dabei zu sein? Ach, was. An dieser Stelle ein Trostpflaster für alle, die die Berlinale als Sofasurfer und TV-Gucker wahrgenommen haben: Kopf hoch, ihr habt euch Stress, Lauferei, Warterei und manchen Frust erspart. Denn die Wirklichkeit ist nun mal viel, viel schnöder und weniger glamourös als das mediale Getöse uns glauben macht.

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