Fortsetzungen – Fluch und Segen

Foto einer Szene aus dem neuen Deadpool-Film – In Teil 2 formiert Deadpool ein Team aus Superhelden. Foto: Schlomberg

Je mehr in Hollywood die Filmbudgets durch die Decke gehen, desto größer das Risiko und der mögliche Abschreibungsverlust. Blockbuster-Etats von 150 Millionen Dollar und mehr (plus Werbung in Kostenhöhe europäischer Großproduktionen), sind keine Seltenheit in der Traumfabrik. Es steht viel auf dem Spiel. Auch wenn das Cross-Marketing mit DVD-Auswertung, Bezahlfernsehen etc. manches abpuffert: Sollte der Streifen im Kino floppen, können in der Führungsetage der Studios Köpfe rollen. Die Angst spielt immer mit bei Filmbossen, die sich zu verantworten haben gegenüber Anlegern und großen Mutterkonzernen.

Wo kaufmännisch gedacht wird, garantieren Spin-Offs, Sequels, Prequels eine gewisse Risikominimierung. Der Kinogänger bekommt mit der Fortsetzung eine vertraute Marke, Gesichter, Figuren, Sujets, die er kennt. Die Herausforderung für Drehbuchschreiber und Regisseure liegt eben darin, an Altes anzuknüpfen und gleichzeitig die Lust auf Neues zu befriedigen.

Beim PSD Bank Kino im Westfalenpark gibt es neben anderen Highlights auch Fortsetzungsfilme zu sehen, die den Spagat zwischen alt und neu gut gemeistert haben: „Avengers – Infinity War“, „Deadpool 2“, „Solo: A Star Wars Story“, „Ocean’s Eight“ und „Fack Ju Göhte 3“.

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