Lieblingsfilm – Johanna Stockschläder

Name: Johanna Stockschläder

Alter: 24

Funktion: Profihandballerin bei Borussia Dortmund

Lieblingsfilm: Wie ein einziger Tag

Begründung: Eine wunderbare Liebesgeschichte, die gleichzeitig romantisch, traurig und doch einfach nur schön anzuschauen ist. Ein wundervoller Ehemann, der durch das Vorlesen gemeinsamer Erinnerungen seine große Liebe für einen Moment zurück ins wahre Leben holt. Der Alzheimer seiner Frau bestimmt sein Leben, doch die Liebe zu ihr ist stärker als alles andere.  Liebe ist das größte Geschenk im Leben. Und dank dieser Liebe und der Unterstützung sieht man, was alles möglich ist. Auch ich wäre ohne die Liebe und Unterstützung meiner Familie, meines Freundes + Familie und Freunden nicht da, wo ich heute bin.

 

Gala mit deutlich politischen Tönen

In der gestrigen Nacht fand in Amerika die 91. Oscar-Verleihung statt. Neben einigen Überraschungen bei den Auszeichnungen stand die Gala im Fokus von Aufklärung und Bekenntnissen – für Vielfalt und Akzeptanz. Foto: Elena Zaxarova

Überraschung: „And the Oscar goes to – Green Book!“ Diesen Gewinner in der wichtigen Kategorie „Bester Film“ hatten die wenigsten auf dem Zettel, die Riege der Hollywood-Astrologen hatte sich im Vorfeld mehr oder minder auf „Roma“ als haushohen Favoriten geeinigt.

In der vergangenen Nacht flimmerte sie wieder über den Bildschirm, die Veranstaltung mit der größten Promi-Dichte des Planeten – die 91. Oscar-Verleihung, in diesem Jahr halb Glitzer-Gala und halb Kundgebung. Hollywood zeigte nämlich Flagge und zwar eine bunte: In Moderationen und Dankesworten wurden Lanzen gebrochen für die multikulturelle Gesellschaft, für Schwarze, Latinos, Migranten, für die Gleichheit  der Frauen und der Ethnien.

Schluss mit dem Rassismus, weg mit den Mauern in den Köpfen und an den Grenzen.  Friss das hier, Donald Trump! Die süffisanten Spitzen vieler Reden wurden zur Botschaft an einen Mann, den keiner namentlich erwähnte, der aber für alle das Feindbild liefert.

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„Kinosommer Deutschland“ in Berlin

Die Gründungsmitglieder des Vereins „Kinosommer Deutschland – Bundesverband der Open Air Kinos“ gemeinsam nach erfolgreicher Unterzeichnung in Berlin. Foto: Michelberger Hotel

Vergangene Woche ging es für uns nach Berlin. Genauer gesagt auf die Berlinale. Wir wollten Filme für Euch sichten, Verleiher treffen, Konditionen verhandeln und so weiter. Zusätzlich stand aber auch noch ein anderer, wichtiger Punkt auf der Agenda. Die Gründung eines Vereins.

Zusammen mit den Betreibern der größten deutschen Open Air Kinos haben wir uns einen Tag im Michelberger Hotel eingeschlossen und den „Whiskey Room“ erst wieder verlassen, als alle Beteiligten das Gründungsformular unterzeichnet hatten. Der Moment, als obiges Bild entstand.

Von Beratung bis Förderung – die Aufgaben des Vereins

Der Verein wird in Zukunft die Interessen der Mitglieder gegenüber Politik, Filmwirtschaft, Industrie sowie in Förderfragen vertreten. Er bietet diese Unterstützung durch Beratung, wissenschaftliche Untersuchungen, durch Abspielförderung.

Durch Werbeunterstützung, Marketing- und Kommunikationskonzepte sowie durch kulturpolitische Netzwerkarbeit einschließlich der Förderung der nationalen Film- und Kinowirtschaft. Außerdem soll der aktuelle Dialog mit Kinoverbänden intensiviert und erste gemeinsame Programmformate umgesetzt werden. Parallel erfolgt die Kontaktaufnahme mit potentiellen neuen Mitgliedern.