Filmdrehort Dortmund – Teil 2

Bild von dem Florianturm im Westfalenpark Dortmund hinter Lichterketten bei Nacht./ Foto:
Bild vom Florianturm im Westfalenpark Dortmund hinter Lichterketten bei Nacht./ Foto: Magdalena Stengel

Um den westfälischen Zungenschlag verdient gemacht hat sich auch Peter Thorwarth, dem mit „Bang Boom Bang“ das seltene Exemplar eines echten Kultfilms aus Westfalen gelungen ist. Thorwarth kommt aus Unna, durch seine Filme schimmert viel Heimatgefühl, auch wenn die Drehorte selten konkret einer Stadt zuzuordnen sind.

Thorwarths Dialoge aber sind hundert Prozent Ruhrpott. „Du ollen Wemser“, poltert Ralf Richter in „Was nicht passt, wird passend gemacht“ (2002). „Ihr Spasemacken!“, grollt Thorwarth selber, als Kerle am Puff (wohl in der Dortmunder Linienstraße) ihm aufs Maul hauen. Kinder heißen „Blagen“, auf der Baustelle regiert das Kommando „Mach fettich“. Alles schönste Perlen des Ruhrgebiets-Idioms.

Lebensgefühl und Sprache des Ruhrgebiets

Vor 40 Jahren hat Adolf Winkelmann mit „Die Abfahrer“ (1978) und „Jede Menge Kohle“ (1981) Lebensgefühl und Sprache des Ruhrgebiets definiert: Schnoddrige Lässigkeit und eine gewisse Scheißegal-Haltung inmitten einer Industrielandschaft, die schon Anzeichen der Krise trug, aber noch vor sich hin wurstelte. Seine „Rosen im Asphalt“ (um Wolf Maahn zu zitieren) fand er in staubigen Hinterhöfen, wo Figuren aufblühten, wie man sie heute kaum noch findet.

Mit „Junges Licht“, nach dem Roman von Ralf Rothmann, unternahm Winkelmann 2016 nochmal eine Reise in eine Vergangenheit, wo die Schlote an der Ruhr noch rauchten, die Menschen ebenfalls, und die Zechen tausende Kumpels ernährten.

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Unser Weihnachtsgeschenk…

…an Euch nennt sich Vorfreude – auf ein noch tolleres Open-Air-Erlebnis in 2019!

Wir freuen uns nämlich sehr, Euch noch in diesem Jahr den Zeitraum für die Spielzeit ’19 im PSD Bank Kino mitteilen zu können. 🙂

Vom 17. Juli – 25. August erwarten Euch an der Seebühne im Westfalenpark wieder aktuelle Blockbuster, zeitlose Klassiker und kulturelle Highlights.

Außerdem sei bereits verraten, dass das Programm im kommenden Jahr noch größer und bunter ausfallen wird. Freut Euch also auf neue Filme, neue Formate, neue Gäste, neue Aktionen und vieles mehr!

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