Filmdrehort Dortmund – Teil I

Dortmund: Dieses Dronenbild zeigt den schönen Westfalenpark von oben/ Foto: Lukas Naasz
Das Drohnenbild zeigt den schönen Westfalenpark von oben. Auch hier wurden schon Szenen für den ein oder anderen Film gedreht. Foto: Lukas Naasz

Welchen Pulsschlag, welchen Charakter, welche Art von Seele hat eine Stadt? Und was davon lässt sich im Medium Film transportieren? Nur ihre Architektur und Wahrzeichen oder auch ihr Menschenschlag, dessen Sprache und Eigenheiten?

Man kann nicht sagen, dass Dortmund so abfotografiert und tot-gefilmt ist wie etwa Berlin, wo in Dutzenden von Kinowerken irgendwann der Panoramablick mit dem Fernsehturm auftaucht. Dort ist die Filmerei längst Teil eines Hauptstadt-Marketings, das seit Jahrzehnten das Image der pulsierenden, hippen Party-Metropole in die Welt posaunt.

Aber welches Bild von Dortmund geht eigentlich in die Welt?

Schauen wir an dieser Stelle doch mal auf diverse Kinofilme (wohlgemerkt nicht auf Fernsehkost wie den „Tatort“ oder die WDR- Serie „Phoenixsee“), um herauszufinden, was Filmemacher an Dortmund bemerkenswert finden.

Schnell landet man beim Fußball und beim BVB, der Posten auf der Dortmunder Agenda, der den alten Dreiklang Stahl, Kohle, Bier abgelöst hat. Adolf Winkelmann hat mit 1993 mit „Nordkurve“ einen seiner schlechtesten Filme gemacht, eine komödiantisch gemeinte Krimi-Satire im Kicker-Milieu, die belegt, dass Winkelmann und sein Autor von Fußball keinen Schimmer haben…

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