Fortsetzung: Die Filmhighlights…

Das Jahr 2019 hält einige spannende Kinofilme bereit. Im Fokus stehen dabei (erneut) einige
Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme. Foto: Rozhnovsky / Schulz

… Im Dezember läutet J.J. Abrams die nächste Runde der „Star Wars“-Saga ein. Episode 9 wird wieder um Kylo Ren und den Kampf mit den Rebellen kreisen. Mark Hamill ist an Bord, ebenfalls die schon verstorbene Carrie Fisher, die dank bisher nicht benutzter Sequenzen eine Wiederauferstehung auf der Leinwand feiert. Komponist John Williams (demnächst 87 Jahre alt) unterlegt zum womöglich letzten Mal die Musik zur großen Weltraum-Oper.

Fortsetzungen eingeführter Marken und Charaktere minimieren bekanntlich das unternehmerische Risiko, in Hollywoods kaufmännischem Denken immer ein gewichtiges Argument.

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Die Filmhighlights des Jahres

Das Jahr 2019 hält einige spannende Kinofilme bereit. Im Fokus stehen dabei (erneut) einige
Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme. Foto: Rozhnovsky / Schulz

Nach den Erschütterungen durch die #metoo-Skandale stand Hollywood zeitweise neben sich, die Störgeräusche waren lauter als das geschäftsmäßige Brummen der Filmmaschinerie. Köpfe sind gerollt, dem Exorzismus wurde genüge getan. Ob die Wirklichkeit nun eine andere ist, wird sich zeigen. Die Traumfabrik beschwor jedenfalls ihre Selbstreinigungskräfte und proklamierte den Neustart.

Die Studiobosse dürften heilfroh sein, sich wieder dem  Geschäft widmen zu können, nämlich Dollars zu machen und Projekte auf den Weg zu bringen. Und siehe da – das Kinojahr 2019 strotzt nur so vor Knallerfilmen und Blockbuster-Krachern. Wenn wir vorausblicken auf die Kino-Highlights des Jahres, sehen wir zwei dominierende Trends, die nicht unbedingt neu, aber absolut bewährte „Goldesel“ der Branche sind: Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme boomen weiter…

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Von #MeToo bis „Viva Mexico!“

Gestern Nacht fand in Los Angeles die 90. Oscar-Verleihung statt. Foto: Elena Zaxarova / Shutterstock

Das war sie also, die 90. Oscar-Gala in Hollywood, die erste nach Weinstein und „#MeToo“: ein Abend zwischen Ehrung, Teufelsaustreibung, Solidaritäts-Adressen, politischen Bekundungen. Moderator Jimmy Kimmel feiert die Oscar-Statue als einen Mann, der die Hände bei sich hat, aus dessen Mund keine Schmähungen kommen, der dazu noch ohne Penis sei. Vorbildlich! Die Filmwelt signalisiert „Wir haben verstanden“. Sie demonstriert den Schulterschluss mit den Erniedrigten und Beleidigten, demontiert den Ignoranten im Weißen Haus (ohne ihn beim Namen zu nennen) und tut alles, um ein Signal zu senden: Das neue Hollywood ist ein Hort der liberalen Vielfalt, wo Männlein und Weiblein für eine bessere Welt ohne Diskriminierung arbeiten. Halleluja, Amen!

Moderator, Präsentatoren und Geehrte nutzten die Oscars als Podium für menschenfreundliche Botschaften. Mit Salma Hayek, Ashley Judd und Annabella Sciorra traten drei  von Weinsteins Anklägerinnen auf die Bühne, um ein neues Zeitalter der Gleichheit zu proklamieren. Mehrfach  wurde der Nachbar Mexiko geehrt, jedes Lob für das Land, seine Bewohner, seine Kultur eine Ohrfeige für Amerikas Latino-Hasser. „Coco“ gewann den Oscar als bester Animationsfilm, einen für den besten Song noch dazu. Ein warmherziger Filmspaß rund um das mexikanische „Fest der Toten“, das die Oscar-Gala auf der großen Showbühne farbenfroh nachstellte.

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