Filmdrehort Dortmund – Teil I

Dortmund: Dieses Dronenbild zeigt den schönen Westfalenpark von oben/ Foto: Lukas Naasz
Das Drohnenbild zeigt den schönen Westfalenpark von oben. Auch hier wurden schon Szenen für den ein oder anderen Film gedreht. Foto: Lukas Naasz

Welchen Pulsschlag, welchen Charakter, welche Art von Seele hat eine Stadt? Und was davon lässt sich im Medium Film transportieren? Nur ihre Architektur und Wahrzeichen oder auch ihr Menschenschlag, dessen Sprache und Eigenheiten?

Man kann nicht sagen, dass Dortmund so abfotografiert und tot-gefilmt ist wie etwa Berlin, wo in Dutzenden von Kinowerken irgendwann der Panoramablick mit dem Fernsehturm auftaucht. Dort ist die Filmerei längst Teil eines Hauptstadt-Marketings, das seit Jahrzehnten das Image der pulsierenden, hippen Party-Metropole in die Welt posaunt.

Aber welches Bild von Dortmund geht eigentlich in die Welt?

Schauen wir an dieser Stelle doch mal auf diverse Kinofilme (wohlgemerkt nicht auf Fernsehkost wie den „Tatort“ oder die WDR- Serie „Phoenixsee“), um herauszufinden, was Filmemacher an Dortmund bemerkenswert finden.

Schnell landet man beim Fußball und beim BVB, der Posten auf der Dortmunder Agenda, der den alten Dreiklang Stahl, Kohle, Bier abgelöst hat. Adolf Winkelmann hat mit 1993 mit „Nordkurve“ einen seiner schlechtesten Filme gemacht, eine komödiantisch gemeinte Krimi-Satire im Kicker-Milieu, die belegt, dass Winkelmann und sein Autor von Fußball keinen Schimmer haben…

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Dortmund: Frauen. Filme. Festival.

Das Key Visual des Internationalen Frauenfilmfestivals 2019 (c) Desiree Palmen

Filme von Frauen, nicht nur für Frauen. Diese sichtbar zu machen und ihnen ein Podium zu geben, ist ein Ziel des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund / Köln, hervorgegangen aus der Fusion zweier Festivals in zwei Städten.

In der kommenden Woche (9. bis 14. April) startet das 36. Frauenfilmfestival, turnusgemäß in diesem Jahr in Dortmund angesiedelt, während eine Auswahl des Programms in der Domstadt zu sehen ist. Rund 120 Filme werden gezeigt, acht davon im Spielfilm-Wettbewerb.

Dazu gibt es Specials (etwa „Tricky Women“ mit Animations-Arbeiten), Sonderprogramme (auch für Schulklassen), Workshops, Diskussionen, Performances und Vorführungen im Stadtbild: Dabei steuern die Zuschauer mit dem Fahrrad Spielstätten im öffentlichen Raum an: „Shorts on Wheels“ (Donnerstag, 11.4., 20 Uhr, Start am Kino im U) bietet quasi Filme to Go, und das ohne Eintritt.

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Fortsetzung: Die Filmhighlights…

Das Jahr 2019 hält einige spannende Kinofilme bereit. Im Fokus stehen dabei (erneut) einige
Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme. Foto: Rozhnovsky / Schulz

… Im Dezember läutet J.J. Abrams die nächste Runde der „Star Wars“-Saga ein. Episode 9 wird wieder um Kylo Ren und den Kampf mit den Rebellen kreisen. Mark Hamill ist an Bord, ebenfalls die schon verstorbene Carrie Fisher, die dank bisher nicht benutzter Sequenzen eine Wiederauferstehung auf der Leinwand feiert. Komponist John Williams (demnächst 87 Jahre alt) unterlegt zum womöglich letzten Mal die Musik zur großen Weltraum-Oper.

Fortsetzungen eingeführter Marken und Charaktere minimieren bekanntlich das unternehmerische Risiko, in Hollywoods kaufmännischem Denken immer ein gewichtiges Argument.

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Die Filmhighlights des Jahres

Das Jahr 2019 hält einige spannende Kinofilme bereit. Im Fokus stehen dabei (erneut) einige
Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme. Foto: Rozhnovsky / Schulz

Nach den Erschütterungen durch die #metoo-Skandale stand Hollywood zeitweise neben sich, die Störgeräusche waren lauter als das geschäftsmäßige Brummen der Filmmaschinerie. Köpfe sind gerollt, dem Exorzismus wurde genüge getan. Ob die Wirklichkeit nun eine andere ist, wird sich zeigen. Die Traumfabrik beschwor jedenfalls ihre Selbstreinigungskräfte und proklamierte den Neustart.

Die Studiobosse dürften heilfroh sein, sich wieder dem  Geschäft widmen zu können, nämlich Dollars zu machen und Projekte auf den Weg zu bringen. Und siehe da – das Kinojahr 2019 strotzt nur so vor Knallerfilmen und Blockbuster-Krachern. Wenn wir vorausblicken auf die Kino-Highlights des Jahres, sehen wir zwei dominierende Trends, die nicht unbedingt neu, aber absolut bewährte „Goldesel“ der Branche sind: Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme boomen weiter…

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Die Welt zu Gast in Oberhausen

Ein prall gefüllter Saal bei den 63. Internationalen Kurzfilmtagen – ab heute werden die Saäle in der Lichtburg ganz ähnlich aussehen.
© Kurzfilmtage / Daniel Gasenzer

Keine Frage, welche Veranstaltung den Namen Oberhausens seit Jahrzehnten in die Welt trägt: Es sind die Internationalen Kurzfilmtage, die 2018 in ihre 64. Runde gehen und die Stadt vom 3. bis 8. Mai zum Mekka für Filmfreunde aus aller Herren Länder machen.

Was die Relevanz des Festivals angeht, muss man nur auf die Rekordzahl eingereichter Filme schauen: Für die Wettbewerbe gingen in Oberhausen mehr als 7300 Arbeiten (!) aus 140 Ländern ein, die von Auswahlgremien gesichtet, bewertet und zu Programmen gruppiert wurden. Im Internationalen Wettbewerb stehen danach 53 Filme, in der deutschen Konkurrenz sind es 23, im NRW-Wettbewerb (245 Einreichungen) zehn Filme.

In allen Sektionen zusammen – auch Themenschwerpunkten und im Kinder- und Jugendbereich – laufen beim Festival an die 500 Filme. Man merkt: Es wird schwer gesiebt in Oberhausen, um das Beste vom Kurzfilmschaffen der Welt abzubilden.

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