Outdoor, Kult und jede Menge Komik

Outdoor im Open Air Kino
Blick von den Zuschauerrängen über die kleine Moderationsbühne auf die große Leinwand auf der Seebühne. / Foto: Juliander Enßle

Die vierte Woche wartete erneut mit einem vielfältigen Programm auf. Vom Kultfilm über Live-Musik bis hin zum aktuellen Blockbuster war alles mit dabei. Was leider auch an einigen Tagen wieder mit dabei war… der Regen.

Direkt der erste Abend der Woche startete leider mit schlechtem Wetter – es regnete quasi in einem durch. Das machte das Arbeiten und Filmschauen etwas ungemütlich, passte letztendlich aber gut zum Thema.

Denn der Abend stand ganz im Zeichen von Outdoor, Reisen, Entdecken und der Musik. Ben und Jack waren live vor Ort und präsentierten Stücke ihrer atemberaubenden Reise, die sie in dem Film Blown Away – Music, Miles & Magic filmisch festgehalten haben.

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Komödienperlen made in Germany

Die Darsteller des Films "Der Junge muss an die frische Luft" am Rande des Drehs in Oberhausen / Foto: Kai-Uwe Brinkmann
Die Darsteller des Films „Der Junge muss an die frische Luft“ am Rande des Drehs in Oberhausen. Foto: Kai-Uwe Brinkmann

Land in Sicht für die deutsche Filmkomödie! Nach einer Ewigkeit der gefühlten Schweiger/Schweighöfer-Dominanz gab es in dieser Kinosaison endlich wieder freche, witzige, rührende Filme, die für frischen Wind sorgen und das Genre beleben. Einige laufen beim PSD-Kinofestival im Westfalenpark. Und wir sprechen nicht von „Fack Ju Göhte“, der die Regentschaft der Herren Schweiger und Schweighöfer hoffentlich endgültig beendet hat.

Nein, die Rede ist von Humor-Perlen wie „25 km/h“, „Der Vorname“, „Sweethearts“, „Die Goldfische“ und „Der Junge muss an die frische Luft“, letzterer eine Gratwanderung zwischen Tragik und Komik. Filme, die einem den Glauben zurückgeben, dass im Komödienfach mehr geht als das peinlich bemühte Gewitzel eines Til Schweiger. Der zuletzt mit „Klassentreffen 1.0“ anödete und unbeirrt an seiner Masche weiterstrickt.

Eine Masche, die von Matthias Schweighöfer („Schlussmacher“, „Der Nanny“) kopiert wurde: Hanebüchene Story, grobmotorischer Humor, Klamauk verquirlt mit einer Dosis Romantik, dazu ein Soundtrack aus hymnisch jauchzender Popmusik. Und der Regisseur in der Rolle des Schwerenöters, lieb, aber unverstanden. Laaangweilig.

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