Gala mit deutlich politischen Tönen

In der gestrigen Nacht fand in Amerika die 91. Oscar-Verleihung statt. Neben einigen Überraschungen bei den Auszeichnungen stand die Gala im Fokus von Aufklärung und Bekenntnissen – für Vielfalt und Akzeptanz. Foto: Elena Zaxarova

Überraschung: „And the Oscar goes to – Green Book!“ Diesen Gewinner in der wichtigen Kategorie „Bester Film“ hatten die wenigsten auf dem Zettel, die Riege der Hollywood-Astrologen hatte sich im Vorfeld mehr oder minder auf „Roma“ als haushohen Favoriten geeinigt.

In der vergangenen Nacht flimmerte sie wieder über den Bildschirm, die Veranstaltung mit der größten Promi-Dichte des Planeten – die 91. Oscar-Verleihung, in diesem Jahr halb Glitzer-Gala und halb Kundgebung. Hollywood zeigte nämlich Flagge und zwar eine bunte: In Moderationen und Dankesworten wurden Lanzen gebrochen für die multikulturelle Gesellschaft, für Schwarze, Latinos, Migranten, für die Gleichheit  der Frauen und der Ethnien.

Schluss mit dem Rassismus, weg mit den Mauern in den Köpfen und an den Grenzen.  Friss das hier, Donald Trump! Die süffisanten Spitzen vieler Reden wurden zur Botschaft an einen Mann, den keiner namentlich erwähnte, der aber für alle das Feindbild liefert.

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Quo vadis, Berlinale?

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin haben international wieder für viel Aufmerksamkeit gesorgt – positiv wie negativ. Foto: Schlomberg

Die Bären sind verteilt, die Promis abgereist. Die 69. Berlinale ist vorbei, die cineastische Messe gelesen, und die Ära Dieter Kosslick damit Geschichte. 18 Jahre hat der Umtriebige aus Pforzheim das Filmfest an der Spree geleitet, mit schwarzem Hut und rotem Schal ist er zu einer Berlinale-Marke geworden. Kosslick tummelte sich auch 2019 putzmunter und lässig auf allen roten Teppichen, scherzte mit den Fotografen, war für jeden Spaß zu haben.

Als Festivaldirektor hat der 70-Jährige einen neuen Stil geprägt. Er war volksnah ohne Berührungsängste, zeigte sich im Rampenlicht, ohne eitel zu wirken. Kein Vergleich mit seinem Vorgänger Moritz de Hadeln,  der stocksteif, linkisch, verlegen neben den Stars stand, als absolviere er eine unbequeme Pflichtübung.

Kosslick war der Mann, der einer winterlichen Veranstaltung menschliche Wärme einzuhauchen verstand. Einer, der die Betriebstemperatur einer ganzen Metropole erhöhte, als er mit dem Festival in die Fläche ging und die Reihe „Berlinale goes Kiez“ etablierte, die die kleinen Programmkinos der Hauptstadt zu Spielorten der Berlinale machte.

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„Kinosommer Deutschland“ in Berlin

Die Gründungsmitglieder des Vereins „Kinosommer Deutschland – Bundesverband der Open Air Kinos“ gemeinsam nach erfolgreicher Unterzeichnung in Berlin. Foto: Michelberger Hotel

Vergangene Woche ging es für uns nach Berlin. Genauer gesagt auf die Berlinale. Wir wollten Filme für Euch sichten, Verleiher treffen, Konditionen verhandeln und so weiter. Zusätzlich stand aber auch noch ein anderer, wichtiger Punkt auf der Agenda. Die Gründung eines Vereins.

Zusammen mit den Betreibern der größten deutschen Open Air Kinos haben wir uns einen Tag im Michelberger Hotel eingeschlossen und den „Whiskey Room“ erst wieder verlassen, als alle Beteiligten das Gründungsformular unterzeichnet hatten. Der Moment, als obiges Bild entstand.

Von Beratung bis Förderung – die Aufgaben des Vereins

Der Verein wird in Zukunft die Interessen der Mitglieder gegenüber Politik, Filmwirtschaft, Industrie sowie in Förderfragen vertreten. Er bietet diese Unterstützung durch Beratung, wissenschaftliche Untersuchungen, durch Abspielförderung.

Durch Werbeunterstützung, Marketing- und Kommunikationskonzepte sowie durch kulturpolitische Netzwerkarbeit einschließlich der Förderung der nationalen Film- und Kinowirtschaft. Außerdem soll der aktuelle Dialog mit Kinoverbänden intensiviert und erste gemeinsame Programmformate umgesetzt werden. Parallel erfolgt die Kontaktaufnahme mit potentiellen neuen Mitgliedern.

Fortsetzung: Die Filmhighlights…

Das Jahr 2019 hält einige spannende Kinofilme bereit. Im Fokus stehen dabei (erneut) einige
Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme. Foto: Rozhnovsky / Schulz

… Im Dezember läutet J.J. Abrams die nächste Runde der „Star Wars“-Saga ein. Episode 9 wird wieder um Kylo Ren und den Kampf mit den Rebellen kreisen. Mark Hamill ist an Bord, ebenfalls die schon verstorbene Carrie Fisher, die dank bisher nicht benutzter Sequenzen eine Wiederauferstehung auf der Leinwand feiert. Komponist John Williams (demnächst 87 Jahre alt) unterlegt zum womöglich letzten Mal die Musik zur großen Weltraum-Oper.

Fortsetzungen eingeführter Marken und Charaktere minimieren bekanntlich das unternehmerische Risiko, in Hollywoods kaufmännischem Denken immer ein gewichtiges Argument.

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Die Filmhighlights des Jahres

Das Jahr 2019 hält einige spannende Kinofilme bereit. Im Fokus stehen dabei (erneut) einige
Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme. Foto: Rozhnovsky / Schulz

Nach den Erschütterungen durch die #metoo-Skandale stand Hollywood zeitweise neben sich, die Störgeräusche waren lauter als das geschäftsmäßige Brummen der Filmmaschinerie. Köpfe sind gerollt, dem Exorzismus wurde genüge getan. Ob die Wirklichkeit nun eine andere ist, wird sich zeigen. Die Traumfabrik beschwor jedenfalls ihre Selbstreinigungskräfte und proklamierte den Neustart.

Die Studiobosse dürften heilfroh sein, sich wieder dem  Geschäft widmen zu können, nämlich Dollars zu machen und Projekte auf den Weg zu bringen. Und siehe da – das Kinojahr 2019 strotzt nur so vor Knallerfilmen und Blockbuster-Krachern. Wenn wir vorausblicken auf die Kino-Highlights des Jahres, sehen wir zwei dominierende Trends, die nicht unbedingt neu, aber absolut bewährte „Goldesel“ der Branche sind: Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme boomen weiter…

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Sommer, Sonne, Kinozeit

Unser schönes PSD Bank Kino an der Seebühne im Dortmunder Westfalenpark von oben. Der perfekte Ort um Urlaub vom Alltag zu machen.

Wirft man einen Blick nach draußen, scheint das fast unvorstellbar… Trotzdem sind wir bereits voller Vorfreude und Tatendrang, um in sechs Monaten zum sechsten Mal die Pforten zu unserem PSD Bank Kino zu öffnen. 

Um die Wartezeit ein wenig zu überbrücken, versorgen wir Euch ab sofort hier auf unserem Blog wieder mit allen News rund um unser Kino- und Kulturprogramm. Außerdem präsentieren wir in den kommenden Wochen neue, spannende Rubriken.

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Eure Kino-Crew

Unser Weihnachtsgeschenk…

…an Euch nennt sich Vorfreude – auf ein noch tolleres Open-Air-Erlebnis in 2019!

Wir freuen uns nämlich sehr, Euch noch in diesem Jahr den Zeitraum für die Spielzeit ’19 im PSD Bank Kino mitteilen zu können. 🙂

Vom 17. Juli – 25. August erwarten Euch an der Seebühne im Westfalenpark wieder aktuelle Blockbuster, zeitlose Klassiker und kulturelle Highlights.

Außerdem sei bereits verraten, dass das Programm im kommenden Jahr noch größer und bunter ausfallen wird. Freut Euch also auf neue Filme, neue Formate, neue Gäste, neue Aktionen und vieles mehr!

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Dank Wunschfilm zum neuen Auto

Simon Schlomberg (M. / Kinoleiter) gratuliert dem Gewinner der diesjährigen Wunschfilm-Aktion – Tobias Dahn (r.) – zu seinem neuem Seat Ibiza. Hülperts Niederlassungsleiter der Autohäuser an der Planetenfeldstraße, Stefan Scheer (l.), überreichte dem Gewinner anschließend die Schlüssel. Foto: Lena Wessel/Neovaude

Für Tobias Dahn war die Spielzeit 2018 eine besonders erfolgreiche – sie hat ihm nämlich ein neues Auto beschert. Für ein Jahr kann er jetzt mit unserem „Kino-Auto“ durch die Republik düsen.

Dank der Unterstützung der Hülpert Unternehmensgruppe, die uns netterweise einen Seat Ibiza für die Wunschfilm-Aktion zur Verfügung gestellt hat, kann Tobias bis zum PSD Bank Kino 2019 kostenlos seine motorisierte Fortbewegung bestreiten.

Die Hülpert Unternehmensgruppe, welche neben Seat und VW die Marken Skoda, Audi und Porsche führt, ist seit Beginn unseres Open-Air-Kinos 2013 als Sponsor mit an Bord.

An dieser Stelle wollen wir uns daher auch noch einmal bei Hülpert für die jahrelange Treue und Unterstützung bedanken.

Auf einen weiteren, gemeinsamen #ausfluginskino 2019!

 

Spielzeit 2018 – Unser Rückblick

Applaus für Euch selbst! Ohne Euch wäre die Spielzeit 2018 nicht so wundervoll und unvergesslich geworden! Foto: Jan Pauls

Wooooooooowwwww…wir sind noch immer etwas sprachlos!!!

Hinter uns liegen zwar auch extrem anstrengende, aber in erster Linie einfach nur wundervolle Wochen des Kinos an der Seebühne im Westfalenpark.

Vielen Dank an alle von Euch, die uns dieses Jahr mit ihrem Besuch beehrt und mit dazu beigetragen haben, dass unsere Spielzeit 2018 die bisher erfolgreichste in der Geschichte des PSD Bank Kinos geworden ist.

Danke aber natürlich auch an all unsere großartigen Sponsoren, die mit Fotobox, Chipstüten, Sonnenbrillen, Wassereis, Decken & Co. uns allen das Erlebnis Open-Air-Kino noch bunter, leckerer und gemütlicher gestaltet haben.

Jetzt, wo auch der gesamte Abbau endlich hinter uns liegt, wollen wir gerne noch einmal den Moment nutzen und Euch eine Auswahl an visuellen Impressionen dieser lauen Sommernächte der letzten Wochen bei uns im PSD Bank Kino präsentieren.

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Lieblingsfilm – Jenny Doré

Name: Jenny Doré

Alter: 36

Funktion: Mutti (Kino-Crew)

Lieblingsfilm: Traffic – Macht des Kartells

Begründung: Zunächst einmal: Ich liebe Benicio del Toro! Thriller, Dramen und Filme, die schwierige Themen behandeln gehören auch dazu. Traffic vereint neben einer grandiosen Besetzung all diese Dinge  – somit gehört er für mich zu einem meiner Lieblingsfilme. Die Handlungsstränge und die finale Umsetzung sind meiner Meinung nach sensationell gelungen und der Film hat nicht zu Unrecht zig Auszeichnungen erhalten. Ein wirklich gut gemachter, authentischer und anspruchsvoller Film!