Die Filmhighlights des Jahres

Das Jahr 2019 hält einige spannende Kinofilme bereit. Im Fokus stehen dabei (erneut) einige
Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme. Foto: Rozhnovsky / Schulz

Nach den Erschütterungen durch die #metoo-Skandale stand Hollywood zeitweise neben sich, die Störgeräusche waren lauter als das geschäftsmäßige Brummen der Filmmaschinerie. Köpfe sind gerollt, dem Exorzismus wurde genüge getan. Ob die Wirklichkeit nun eine andere ist, wird sich zeigen. Die Traumfabrik beschwor jedenfalls ihre Selbstreinigungskräfte und proklamierte den Neustart.

Die Studiobosse dürften heilfroh sein, sich wieder dem  Geschäft widmen zu können, nämlich Dollars zu machen und Projekte auf den Weg zu bringen. Und siehe da – das Kinojahr 2019 strotzt nur so vor Knallerfilmen und Blockbuster-Krachern. Wenn wir vorausblicken auf die Kino-Highlights des Jahres, sehen wir zwei dominierende Trends, die nicht unbedingt neu, aber absolut bewährte „Goldesel“ der Branche sind: Fortsetzungen, Reboots und Comic-Filme boomen weiter…

Schlagabtausch der Comic-Schmieden

Im Schattenboxen der Comic-Produzenten Marvel und DC schickt Marvel im April wieder die „Avengers“ in den Ring, die in der Fortsetzung von „Infinity War“ mit dem Ober-Schurken Thanos ein Hühnchen rupfen. Dank einer Kollektion von magischen Steinen kann sich der Kerl zum Herrscher des Universums aufschwingen, da braucht es eine ganze Liga von Superhelden, um ihn zu stoppen: Die Avengers treffen die Guardians of the Galaxy.

„X-Men: Dark Phoenix“ (Start im Juni) beschert uns die Origin Story einer neuen Heldin im Marvel-Kosmos, schon im März debütiert Brie Larson als „Captain Marvel“ mit eigenem Film. Die Konkurenz von DC schläft nicht und beschert uns im April mit „Shazam!“ einen neuen Streiter für das Gute. Im August gehen die „New Mutants“ weiter in Richtung Horror als es die Kollegen jemals taten: In einer abgeschotteten Klinik durchlaufen junge Mutanten perverse Experimente, bis sie den Aufstand proben.

Monster und Roboter hoch im Kurs

„Alita – Battle Angel“ startet am 14. Februar und ist ein SciFi-Actiondrama nach einem Kult-Manga, das Robert Rodriguez inszenierte. Ein Cyborg-Mädel mit Bambi-Rehaugen entdeckt seine Fähigkeiten als Kampfmaschine – wehe, wenn sie losgelassen wird. Comic-Wurzeln hat auch „Hellboy“, der sich im April zurückmeldet, dieses Mal aber nicht von Ron Pearlman, sondern von David Harbour verkörpert. Die Gegnerin des Gehörnten, die böse Hexe „Blood Queen“ spielt Milla Jovovich.

In „Cowboy Ninja Viking“, ebenfalls nach Comic-Vorlage, tritt Chris Pratt als Superheld an, der an multipler Persönlichkeitsstörung leidet und deshalb die Kräfte dreier Figuren in sich vereint. Als durchgeknallten Comic ohne Comic muss man den zweiten Teil von „Iron Sky“ sehen, erneut per Crowdfunding finanziert und wieder herrlich gaga und Trash-infiziert: „The Coming Race“ erzählt von Nazis, die im Bauch der Erde das Vierte Reich errichten und im vollem SS-„Wichs“ auf Dinosauriern reiten! Udo Kier sitzt auf dem T. Rex, macht den „Deutschen Gruß“, schnarrt etwas von Mutterfickern und der Dino grüßt ebenfalls mit dem Arm. Die schrille Nazi-Groteske läuft ab 21. März im Kino.

2019 – Das Jahr der Fortsetzungen?

Womit wir bei den Fortsetzungen wären – da kommt 2019 einiges auf uns zu. Fangen wir an mit „Terminator 6“, der am 21. November starten soll: Als Produzent und Mastermind fungiert sein geistiger Vater James Cameron, der sich das Recht nimmt, die Teile 3 bis 5 mal eben auszuradieren und an „Terminator 2“ anzuknüpfen. Linda Hamilton ist wieder als Sarah Connor zu sehen, Arnold Schwarzenegger ist dabei, im Regiestuhl sitzt Tim Miller („Deadpool“).

Im Juni gibt es ein Wiedersehen mit den „Men In Black“, personell runderneuert mit Chris Hemsworth und Tessa Thompson in den Hauptrollen und Liam Neeson und Emma Thompson an deren Seite. Schwarze Anzüge sind auch die Dienstkleidung von Keanu Reeves‘ „John Wick“, der im Mai zum dritten Mal sein blutiges Handwerk zelebriert.

Hier weitere Fortsetzungen im Schnelldurchlauf: „Godzilla 2“, „Es 2“, „Lego Movie 2“, „Jumanji 3“, „Shaft 2“, „Zombieland 2“, „Toy Story 4“, „Drachenzähmen leicht gemacht 3“, „Spiderman Homecoming 2“ (wieder mit Tom Holland als Spinnenmann). Im Dezember läutet J.J. Abrams die nächste Runde der „Star Wars“-Saga ein… KUB

Mehr über Star Wars und Filme von Disney & Co. lest Ihr kommende Woche hier im zweiten Teil unseres Jahresüberblicks! 🙂

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